Wie sieht die Speditionskooperation der Zukunft aus?

Was Logistikbetriebe jetzt anpacken müssen!

Eschweiler, 18.10.2016

Osteuropäische Transportkollegen und industrieorientierte Ausschreibungs-plattformen beeinflussen die Marktpreise. Die Leistungsanforderungen der Industrie steigen und die Mitarbeiter erwarten ihre faire Vergütung. Die Digitalisierung lässt zudem neue Geschäftsmodelle entstehen, die sich zwischen Verlader und Spediteur drängen. Diese Themen und die neuen Heraus-forderungen beschäftigen aktuell die Branche.

Der mittelständische Logistikunternehmer ist gehalten, sich den neuen Herausforderungen zu stellen und das eigene Geschäftsmodell gegebenenfalls anzupassen. Wie sieht die Zeitwende im Landtransport aus und was müssen Logistikbetriebe jetzt anpacken? Wo können Speditionskooperationen dabei helfen und welche neuen Chancen ergeben sich aus der Gemeinschaft?

Der Innovationstag Logistik beschäftigt sich mit dem Thema „Kooperation 2020“ und spricht dabei mittelständische Speditionsbetriebe und Kooperationen an. Veranstalter ist die Part Load Alliance mit Unterstützung der RWTH Aachen. Keynote Speaker ist Frau Univ.-Prof. Dr. Sabina Jeschke mit dem Thema „Quo Vadis Logistik 4.0“ - Wohin geht 4.0 und welche Auswirkung hat das auf unsere Branche? Nach dem Themenblock Forschung werden drei praktische Beispiele aus der Entwicklung vorgestellt. Dazu zeigt u.a. Andy Apfelstädt von der Fachholschule Erfurt auf, welches Einsparungspotential im Landverkehr möglich ist.

Nach dem Mittag erfolgt der Praxis-Block. Die Referenten beschäftigen sich mit der aktuellen Situation bei den Stückgutkooperationen (Prof. Dr. Dirk Lohre), sprechen über neue Entwicklungen im Bereich Ladungsklassenkooperation (Dr. Phil Friedrichsmeier) und es erfolgt ein Fachvortrag zum Thema Kooperation für Lager & Kontraktlogistik (Marc Possekel). Die Zuhörer sollen herausfinden, welche Kooperationen ihnen von Nutzen sein können.

Zum Schluss wirft der Innovationstag einen Blick in die Zukunft. Stephan Ruppert der PTV Group zeigt auf, wie eine dynamische Alternative zur heutigen fixen Zeitfensterbuchung aussehen kann. Prof. Dr. Stefan Iskan von der Hochschule Ludwigshafen fragt kritisch „Wer bleibt auf der Strecke?“ und beschreibt, was Logistikbetriebe jetzt anpacken müssen.

Der PLA-Innovationstag Logistik findet am 04. November 2016 in Köln statt. Das Anmeldeformular und weitere Informationen findet man im Internet unter http://innovation.partload.com .

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